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Zuwanderung in die Schweiz schwächt sich mit der Konjunktur leicht ab

Die erneute, abrupte Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro zum Jahresbeginn 2015 hat in der Schweizer Wirtschaft deutliche Spuren hinterlassen, vor allem in Teilen der Exportindustrie, im Gastgewerbe und im Handel.

© Lled – Fotolia.com

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) veröffentlichte gestern eine Medienmitteilung zur Arbeitsmarktentwicklung im Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit.

Zitat:

... Die Arbeitsmarktentwicklung im Jahr 2015 war geprägt von einer deutlichen Aufwertung des Schweizerfrankens zum Jahresanfang. Vor allem wechselkursexponierte Branchen verzeichneten eine Wachstumsverlangsamung und die Arbeitslosigkeit stieg im Jahresverlauf an. Die Zuwanderung reagierte auf die angespannte Arbeitsmarktlage und schwächte sich leicht ab. Im langjährigen Vergleich fiel der Wanderungssaldo 2015 mit 71‘000 Personen, wovon 47‘800 (67%) aus dem EU-Raum stammten, allerdings weiterhin hoch aus.

weiter: seco

Herausgeber: Staatssekretariat für Wirtschaft